Maó & Es Castel
Bereits in der Antike war die Gegend um das heutige Maó besiedelt, mehrere Megalithfunde belegen dies. Später war das Gebiet dann von den Engländern besetzt. Besonders deutlich sieht man dies heute am Baustil der Häuser. Sie verfügen über typisch englische Merkmale wie Butzenscheiben oder die reich verzierten Haustüren mit ihren kunstvoll gestalteten Klopfern.
Heute zählt die Inselhauptstadt Menorcas etwa 25.000 Einwohner und gibt sich als moderne und weltoffene, jedoch noch immer britisch geprägte Stadt. Es gibt zahlreiche Geschäfte, Restaurants, Bars und Diskotheken. Auch Hotels sind in ausreichender Anzahl und in allen erdenklichen Kategorien vorhanden.
Im ehemaligen Kloster "Claustre del Carme" befindet sich heute der Lebensmittelmarkt von Maó, dem Sie unbedingt einen Besuch abstatten sollten. Hier finden Sie Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch und viele regionale Spezialitäten. Gleich nebenan liegt die Altstadt, in der auch das Kulturhaus mit angeschlossener Bibliothek sowie das Rathaus liegt. Am Hafen kommen all jene auf ihre Kosten, die sich ins Vergnügen stürzen möchten. Hier reihen sich Fischrestaurants und Bars aneinander und man kann die Nacht zu Tag machen. Tagsüber lassen sich am Hafen Bootsausflüge buchen oder man kann das vielfältige Angebot an Wassersportaktivitäten nutzen.
Wer von Treiben in Maó einmal genug hat, sollte sich in die Nachbargemeinde Es Castel begeben. Gerade am Abend ist die Gegend um den kleinen Hafen sehr gut besucht und bietet etwas Abwechslung für alle, die Maó schon in- und auswendig kennen. Tagsüber empfiehlt sich ein Besuch des Kunsthandwerkermarktes, der zwischen Juni und September immer Montags und Mittwochs am Hafen stattfindet. Besonders reizvoll ist auch eine Inselrundfahrt mit den Glasbodenbooten, welche einen faszinierenden Einblick in die Unterwasserwelt gewähren.
Etwas außerhalb des Ortes befindet sich das "Castell de Sant Felip", eine ehemalige Festung an der Hafeneinfahrt von Maó, von der heute leider nur noch Ruinen übrig sind. Doch auch diese geben einen imposanten Eindruck davon, wie mächtig diese Festung einst gewesen sein muss – immerhin baute man über 50 Jahre an ihr.