Ostküste – Es Grau & Umgebung
Es Grau im Osten der Insel ist ein kleiner Fischerhafen, der sich bei Einheimischen und Touristen immer größerer Beliebtheit erfreut. Im Ort befinden sich zahlreiche Restaurants und Bars, die besonders am Wochenende gut besucht sind. Der zum Ort gehörende Strand Platja de És Grau ist ein perfekter Erholungsort, zahlreiche Menorquiner verbringen hier ihr Wochenende. Durch den Schutz der vorgelagerten Insel Colom ist das Meer vor Es Grau besonders ruhig und daher bei Sportboot- und Wasserskifahrern sehr beliebt.
In direkter Nähe von Es Grau liegt "Albufera de És Grau" – ein rund 3400 Hektar umfassendes Naturschutzgebiet, welches den Hauptgrund dafür bildet, dass Menorca 1993 zum Biosphärenreservat erklärt wurde. In diesem Areal sind heute lediglich Wanderungen erlaubt, jegliche Art von Sport und sonstigen Aktivitäten dagegen verboten. Wer etwas mehr über die Natur erfahren möchte, kann auch an einer geführten Wanderung teilnehmen.
Wer wirklich absolute Ruhe und Abgelegenheit sucht, sollte einmal die "Cala de Sa Torreta" aufsuchen. Die kleine Bucht ist zwar etwas schwer zugänglich, deshalb aber nur sehr wenig besucht. An manchen Tagen trifft man hier keinen einzigen Menschen! Ein ähnliches Erlebnis können Sie auch am "Cap de Faváritx" haben – einem kleinen Kap, das mit seinen bizarren Felsgebilden aus dunklem Schiefergestein beeindruckt. Am dort befindlichen Leuchtturm genießen Sie einen wundervollen Ausblick über die gesamte Küstenlinie.
Echten Abenteuerurlaub erleben Sie dagegen auf der "Illa d´en Colom“, einer vorgelagerten Insel, die neben zwei traumhaften Sandstränden auch die Überreste eines englischen Lazaretts sowie einer Kirche bietet. Diese Relikte der Vergangenheit sind jedoch unter meterhohem Gestrüpp verborgen und warten dort auf Entdecker. Auch sonst ist die Insel recht unwegsam, was ihr aber einen besonderen Charakter verleiht. In den Sommermonaten verkehrt viermal täglich ein Boot zwischen der kleinen und großen Insel. Abfahrtsort ist der Hafen von Es Grau an der Bar Can Andrés.